parkverbot Gourmet

Ça fait quatre-vingt-douze francs
- Währungen, die man durch sowas wie drei teilen muß -

    Sehr schwierig ist das Überleben, wenn man mit Geld, von dem man nicht weiß, wieviel es wert ist, Dinge bezahlen muß, von denen man nicht weiß, wieviel sie kosten.

    Sie haben 175 Francs. Na? Wieviel ist das? Was kriegen sie dafür? Ist das dann teuer? Teilen sie mal 175 durch 3,5... Sie wollen damit eine Flasche Wein kaufen, die 27,80 F kostet. Oha! Kommastellen haben die ja auch noch. Ist der Wein jetzt gut? Oder eher billig? Vielleicht sind 27,80 auch einfach zuviel für Wein im Tetrapack.

    Fatal können sich auch Rundungsfehler auswirken. Sagen wir also mal, daß 30 F ungefähr 10 Mark sind. Dann sind ja 300 F ungefähr 100 Mark. Und 3000 F ungefähr 1000 Mark. Pah. Nix. 30 F sind halt nur 8 Mark 57. Gerade der Kauf von so Dingen wie Fernsehern, Autos oder Flugzeugträgern wird dadurch ungemein erschwert.

    Ich glaube sowieso, daß die Außenminister von Ländern, deren Währung im Verhältnis zu dem Land, mit dem sie verhandeln müssen, durch sowas wie drei zu teilen ist, daß eben diese Außenminister sehr gewitzt in Diplomatie sein müssen. Und Mathematik. Bilaterale Verhandlungen, z.B. wer wieviel für die gemeinsame Armee zahlen soll, sind, glaube ich, mit Frankreich schon oft im Krieg geendet. Weil die anderen Außenminister dann nach Hause gefahren sind, im Flugzeug ein bißchen nachgedacht und den Taschenrechner rausgeholt (vor Ort macht man das ja nicht, ist viel zu peinlich) und dann postwendend die noch eigene Armee losgeschickt haben.

    Kein Wort gegen Länder, deren Währung man durch sieben teilen muß. Dort sind wir im Moment nicht und ich glaube, daß die Österreicher grundsätzlich ein bißchen netter sind. Was der Theorie, daß das was mit dem Verhältnis der Währung zur DM zu tun hat, etwas den Wind aus den Segeln nimmt.

    Ein Hoch auf den Euro! Durch wieviel muß man den dann eigentlich...